Zusammenhang zwischen Fütterung und Gesundheit

Pferde sind wundervolle Geschöpfe der Natur, darüber sind wir uns hoffentlich schon mal alle einig.

Ein Pferd zu besitzen ist für viele ein wahr gewordener Traum. Andere kennen es nicht anders, als das sie in ihrem Leben immer Pferde hatten und wieder andere, träumen immer noch vom eigenen Pferd. Natürlich gibt es auch noch viele, die mit Pferden nichts am Hut haben, aber die interessieren sich wohl auch nicht für diesen Text.



​Nun möchten eigentlich alle Pferdebesitzer/reiter/freunde, das ihr Pferd lange gesund bleibt und sich natürlich auch wohl fühlt.

Ein Pferd sollte deshalb möglichst artgerecht gehalten werden, aber das ist nicht immer so einfach.

Denn ein Pferd wohnt entweder in einem Offenstall, Laufstall oder in einer Box mit oder ohne Paddock. In wirklicher Freiheit leben heute also die wenigsten Pferde, obwohl genau das ihrer Art entsprechen würde.





In meinen Augen ist der Offenstall die artgerechteste Haltungsform die wir unseren Pferden bieten können, da die Pferde sich relativ frei bewegen können und im Normalfall auch noch Kumpels haben, für Ihre Sozialkontakte, die für ein Pferd immens wichtig sind.

Doch vielen Menschen ist es nicht möglich ihr Pferd im Offenstall zu halten, z.B. weil nirgendwo ein freier Platz zu finden ist. Doch an den meisten Reitställen gehen die Pferde viele Stunden am Tag auf die Weide oder den Paddock.



Dann gibt es noch andere Menschen, denen es ausreicht oder sie haben eben noch nie drüber nachgedacht, das ihr Pferd ein bis zwei Stunden am Tag auf die Weide geht und die restlichen Stunden in der Box steht, damit dem Pferd bloß nichts passiert oder aber auch, damit das Pferd mehr Energie für´s Reiten hat.

Es gibt sogar noch Menschen, die ihr Pferd nie auf die Weide stellen und /oder schon gar nicht mit Artgenossen: Sie könnten sich ja verletzen!!! "Das Pferd wird von der Weide ja müde oder träge und bringt dann nicht mehr genug Leistung!!! "

Letzeres geht in meinen Augen gar nicht!!!




Pferde brauchen Pferdegesellschaft für ihre Seele, Bewegung, frische Luft und frisches Wasser und ständig was zu knabbern um gesund und ausgeglichen zu sein.

Boxenhaltung mit hohen Trennwänden, hinter Gittern, egal ob das Pferd nun Weidegang hat oder nicht, ob es täglich gemistet wird oder nicht, ist nicht wirklich ideal, denn vor allen Dingen bei höheren Temperaturen steht die Luft in der Box und der Amoniakgeruch ist absolut nicht so gesund für das Pferd, das tagtäglich mehrere Stunden dieser Atemwegsbelastung ausgesetzt ist.


Macht mal den Test und stellt euch ( wenn es warm ist und noch nicht gemistet wurde) mal in eine solche Pferdebox, und macht die Tür hinter euch wieder zu. Dann haltet mal Eure Nase auf Höhe der Pferdenüstern und ihr werdet nach kurzer Zeit merken, wie unangenehm das ist.

Fazit: Die optimalste Haltung für ein Pferd wären endlose Weiden, aber wer kann das schon seinem Pferd bieten?

Dann kommt noch eine artgerechte Fütterung dazu.

Um ein Pferd so artgerecht und gut wie möglich zu füttern, blicken wir mal zurück, zu den Vorfahren unserer Reitpferde.


In freier Wildbahn sind Pferde täglich bis zu 18 Stunden mit fressen und laufen beschäftigt. Sie legen mit ihrer Herde täglich bis zu 40 Kilometer zurück und die Natur bietet ihnen dabei Futter aus Pflanzenfasern und Kräutern. z.B. Blätter, Gräser, Knospen und Knollen.

Um ein Pferd gesund zu erhalten, sollten wir unserem Steppentier also die Möglichkeit geben, so zu leben, wie es sein gesamter Organismus vorsieht. Den ganzen Tag in Bewegung kleine Mengen fressen zu können, damit der relativ kleine Magen das Futter kontinuierlich in den langen Verdauungstrakt abgeben kann.

Das wäre der Idealfall, denn beim Pferd wird ununterbrochen Magensäure produziert und freigesetzt, damit immer kleine Nahrungsmengen verarbeitet werden und die Enzyme und Verdauungssäfte im Darm ständig was zu tun haben.

Bei nur 2-3 mal täglichem Füttern großer Mengen Kraftfutter, kommt es schneller mal zu Störungen, wie z.B. Kolik, weil der Darmtrakt des Pferdes nicht für diese Art der Futteraufnahme ausgelegt ist.

Ebenso wichtig ist bei der Futteraufnahme die natürliche Fresshaltung des Pferdes, das von Natur aus, aus Bodennähe frisst und dessen Gebiss nur auf diese Art das Futter optimal zermahlen kann.

Fressen mit angewinkeltem Hals kann die Speiseröhre und den Rachen belasten.

Das Grundfutter für Pferde ist Rauhfutter Heu, Stroh, Luzerne o.Ä., Grünfutter wie Gras und natürliche Mineralien.

Sollte ein Pferd keine enorme Energie aufwenden müssen, wie z.B. im Hochleistungssport oder bei Trächtigkeit, braucht ein Pferd eigentlich kein oder nur wenig Kraftfutter. Dazu kommt noch, das die meisten Getreidesorten die im Kraftfutter vorkommen, aus der kommerziellen Landwirtschaft stammen und somit mit Pestiziden und chemischen Düngemitteln belastet sind. Das ist auch nicht förderlich für die Gesundheit der magendarmempfindlichen Pferde.

Da ein Pferd auf den Weiden oder im Heu, durch Überdüngung mit wachstumsfördernden Mitteln, meist nicht ausreichend Vitamine, Mineralien und Spurenelemente mit der Nahrung aufnehmen kann, ist die Zufütterung von Mineralien und Vitaminen unerlässlich. Ein Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente wirkt sich negativ auf den Organismus aus und kann z.B. zu Sommerekzem, Hufproblemen, Mauke, Athrose oder Ähnlichem führen.

Was kann man also für die Gesundheit seines Pferdes tun?

Worauf sollte man achten?

Weitere Informationen geben wir Ihnen gerne persönlich. Natürlich kostenlos und unverbindlich.

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