• Beate

Sommerekzem... was hilft wirklich?


Kurzer Artikel zum Nachdenken:

Sommerekzem- Ein leidiges Thema bei vielen Pferde/ Ponybesitzern. Sommerekzem quält die Pferde unermüdlich und selbst als Besitzer leidet man mit und probiert alles mögliche aus, um seinem Pferd zu helfen.

Überall wird nachgefragt, das Internet wird rauf und runter gelesen,

in den sozialen Netzwerken wird in sämtlichen Gruppen diskutiert, welches die besten Cremes oder Lotions sind, ob man die Pferdchen komplett eindecken sollte, oder man die Pferde nur zu bestimmten Zeiten auf die Weide stellen sollte und so weiter.

Woher kommt es denn, das so viele Pferde an Sommerekzem leiden?

Denn die wenigsten Pferde kommen als Ekzemer zur Welt, sondern das sogenannte Sommerekzem entwickelt sich meist im Laufe der Zeit.


Fangen wir mal vorne an:

Pferde sind Pflanzenfresser und sind in freier Natur bis zu 18 Stunden täglich mit fressen beschäftigt.

Sie fressen verschiedenste Gräser, Blätter, Zweige und Kräuter, die Ihrer Gesunderhaltung dienen

Außerdem brauchen sie Wasser, frische Luft, Artgenossen und Bewegung für ihr Wohlbefinden.


So leben aber heute die wenigsten Reitpferde.

Obwohl der Trend zur Offenstallhaltung ist ja zum Glück immer mehr auf dem Vormarsch.

Aber auch bei den Offenstallpferden gibt es leider immer wieder Ekzemer.



Woher kommt das also?

Unsere Pferde finden leider nicht mehr die Gräser und Kräuter, die sie mit allen Mineralstoffen, die ein gesunder Organismus braucht, zu versorgen.

Dazu kommen noch, überdüngte Weiden oder das Rauhfutter (z.B Heu) meist von Wiesen stammt, die mit Wachstumsfördernden Mitteln gedüngt werden und oft zu früh geerntet wird. So kann man noch einen Schnitt mehr im Jahr machen.

Der Nachteil an wachstumsfördernden Dünger ist, das immer mehr regulierende Mineralstoffe dem Boden entzogen werden.

Die Folge ist eine Übersäuerung des Bodens, der die benötigten Nährstoffe nicht hat und somit auch nicht mehr in die Pflanzen abgeben kann.

Dadurch sind die vom Pferd benötigten Mineralien weder auf den Weiden, noch im Heu, in ausreichender Menge vorhanden.

Aber das Hauptfutter eines Pferdes ist Gras oder Heu, darauf sind Magen und Darmtrakt ausgerichtet.



Und die Kraftfuttermittel für unsere Pferde werden meist durch intensive Landwirtschaft gewonnen und wie viel Chemie oder genmanipuliertes Getreide da drin ist, will man lieber nicht wissen.


Viele Pferdebesitzer meinen es auch immer nur gut mit ihrem Schatz und das liebe Pferd bekommt den Trog voll mit gutem Kraftfutter, hier mal was leckeres, da noch ein Zusatz usw.

Nicht, das man mal einen Knochen oder eine Rippe sehen könnte. Aber ist das immer richtig?

Das Resultat:

Oft füttern wir die Pferde krank und das Sommerekzem beruht z.B: oft auf falscher Fütterung. Auch viele andere Probleme die unsere Pferde heute haben, hängen oft mit der Fütterung zusammen.

Frei lebenden Dülmener, Mustangs oder die Mongolen-Ponys leben in überwiegend unbelasteter Natur und ernähren sich auf relativ unbelasteten Böden, die nicht mit Chemie oder Stickstoff durch Gülle o.Ä. überdüngt sind.

Giftbehandeltes Getreide, wie es in unsere Futtertröge kommt, kennen die wilden Pferde nicht.

Sie fressen den ganzen Tag nur das, was die Natur ihnen bietet.

Sie haben auch ausreichend Platz, so das abgeweidetes wieder nachwachsen kann. Sie sind im Sommer meist gut genährt, im Winter werden sie schlanker, aber im Normalfall sind sie gesünder, als so manches " gut gefütterte" Pferd.



Eigentlich reichen auch einem Freizeit Pferd, bei normaler Arbeit:

ein freier Zugang zu gutem Gras/ Heu ( Rauhfutter),

ausreichend Kräuter, damit das Pferd mit allen Mineralien gut versorgt ist.

Die Mineralstoffe sind das A und O in jedem Organismus.

Sie sind für den gesamten Zellstoffwechsel im Körper von größter Wichtigkeit.

Zellerneuerung, Transport der Blutkörperchen , Impulse der Nerven und so weiter

Leidet ein Körper an Mineralstoffmangel, werden die Mineralstoffspeicher geplündert und es entsteht eine Übersäuerung des Körpers.

Dies führt zu einem geschwächten Immunsystem und Allergien, Athrosen, Rheuma, Haut und Fellprobleme, Magen- Darmprobleme und vieles mehr können sich daraus entwickeln.

Sind aber alle Mineralien im Körper im Einklang, erledigen sich viele Probleme meist von alleine.

So kann auch einem oft Ekzemer geholfen werden.

Nun sollte nicht gleich jeder losrennen und für sein Pferd einfach irgendwelche Kräuter besorgen, denn das kann auch nach hinten losgehen.

Abgesehen von giftigen Kräutern für unsere Pferde, muss auch das Mischungsverhältnis zusammen passen, um toxische Reaktionen zu vermeiden.

Selbst Kräuter die für uns Menschen gut sind, können bei unseren Pferden arge Schäden anrichten.

Hat der Körper die richtigen Instrumente, kann er eine Menge leisten.


Sommerekzem- vorher/ nachher- 14 Tage nach Behandlung


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